Euthyrox: Die neue Rezeptur kommt 2019

Euthyrox-Schachteln alte Rezeptur

Euthyrox von der Firma Merck gehört zu den meist verschriebenen Thyroxin-Präparaten. Millionen nehmen es täglich gegen ihre Unterfunktion der Schilddrüse ein, nicht nur in Deutschland. Ausgerechnet in Frankreich, wo Euthyrox das einzige verfügbare Medikament mit L-Thyroxin ist, hat der Hersteller letztes Jahr die Rezeptur geändert und Euthyrox in neuer Formulierung auf den Markt gebracht.

Statt Laktose ist nun Mannitol enthalten, zusätzlich soll Zitronensäure die Stabilität und Haltbarkeit der Tabletten verbessern. Das heißt, es soll in Zukunft noch weniger Unterschied machen als bisher, ob eine Euthyrox-Packung neu gekauft wurde oder kurz vor dem aufgedruckten Haltbarkeitsdatum steht.

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Ernährungsdocs: Kein Gluten bei Hashimoto?

Aktualisierter Artikel zum Thema Gluten-, Weizen- oder ATI-Sensitivität?

Bei den Ernährungsdocs im NDR war letztes Jahr die Ernährung bei Hashimoto-Thyreoiditis ein Thema, siehe obiges Video.

Die in der Sendung auftretende Patientin hat Hashimoto, sie möchte abnehmen und sich wieder fitter fühlen. Die Empfehlungen der Ernährungsdocs: Intervallfasten, Vitamin D, mehr Bewegung – und glutenfreie Ernährung.

Ein Versuch mit glutenfreier Ernährung ist aufwändig, aber er schadet nicht. In Minute 7:30 fällt allerdings die gewagte Aussage, dass in Amerika jeder Zweite der Hashimoto-Betroffenen eine Glutenunverträglichkeit hat. Das suggeriert, dass man bei Hashimoto am Besten generell auf Gluten verzichtet. Da ich das anders einschätze, habe ich beim NDR nachgefragt, welche Fakten hinter dieser Aussage der Ernährungsdocs tatsächlich stecken.

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Die Unterfunktion in der Apotheken-Umschau

Artikel zur Unterfunktion in der Apotheken-Umschau

Muss eine latente Unterfunktion der Schilddrüse behandelt werden? Dieser Frage widmet sich ein kurzer Artikel in der April-Ausgabe der Apotheken-Rundschau. Es geht also darum, ob ein erhöhter TSH-Wert ein guter Grund ist, Thyroxin zu verschreiben.

Der Artikel stützt sich auf eine Studie an Senioren, die zwar einen erhöhten TSH-Wert hatten, aber keine Beschwerden. Diese Gruppe profitierte nicht von einer Behandlung mit Schilddrüsenhormonen – soweit nachvollziehbar.

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