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Das „Zentrum der Gesundheit“ lügt uns an — 5 Kommentare

  1. Erfahrungsgemäß stimmen die Thesen vom Zentrum der Gesundheit. Ich arbeite schon seit vielen Jahren mit ähnlichen Therapieansätzen, wie sie auf diesen Seiten vorgeschlagen werden, und zwar erfolgreich. Ich finde die Seite toll! Auch wenn ein Shop dahinter stehen sollte, die Themen sind sehr interssant und bieten gute Alternativen zur Schulmedizin.

  2. Das Zentrum der Gesundheit hat mittlerweile einen unübersichtlichen Wust an Artikeln veröffentlicht, da ist sicher auch manches dabei, was stimmt. Vor allem die Hausmittel dürften meist harmlos sein. Aber es gibt eben auch gefährliche Behauptungen und welche, die lediglich eine Modeerscheinung sind.

    Insgesamt ist das kein Fachportal, sondern ein Shop, der halt das bringt, was bei Google gesucht wird. Es gibt Tools, mit denen man feststellen kann, was die Leute googeln, und dann den Website-Besuchern quasi nach dem Mund schreiben.

    Etwas Richtiges findet man mit Glück überall, das ist noch kein Qualitätsmerkmal insgesamt. Beispiel: Ich habe z.B. schon einige sehr fundierte und seriöse Artikel bei Bild.de gelesen, sogar über Brustkrebs. Aber insgesamt ist das nicht typisch für dieses Medium.

  3. Ich lebe seit 8 Jahren mit der Diagnose Hashimoto und habe mich zu dem Experiment Glutenfrei hinreißen lassen und musste nach 3 Monaten feststellen, dass es mir nichts gebracht hat. Meine Blutwerte haben sich weder verbessert noch verschlechtert. Meinen Speiseplan fülle ich meistens mit Produkten die aus DE oder NL stammen, weil ich es schwachsinnig finde auf Klima und Gesundheit zu plädieren, aber „Super-foods“ um die halbe Erde schicken zu lassen. Da ich Sojaunverträglich reagiere war die Umstellung des Speiseplans nicht ganz ohne und nach einem Monat habe ich mit Vitamin-B/ und D Präparaten nachgeholfen. Immerhin habe ich meine Liebe zu Yoghurt entdeckt. Naturjoghurt mit Tiefkühlobst kann ich für den Sommer nur empfehlen. Ansonsten war für mich nichts den Aufwand wert. Ich hatte beim Sport weniger Ausdauer und die Muskeln übersäuerten schneller, dafür konnte ich besser schlafen. Aber im Gesamtkonzept ist es den Aufwand nicht wert.

  4. Ich halte persönlich war nichts vom Zentrum für Gesundheit, aber ich halte genauso wenig von der Aussage, dass Glutenverzicht keine positive Auswirkung auf Hashimoto hätte. Ich lebe seit 2013 Gluten und Getreidefrei, zuckerfrei und Milchfrei. Soja hab ich ohnehin nie angefasst, wobei mein Naturheilkundlich bewanderter Arzt mal direkt sagte: Soja ist Selbstmord für die Schilddrüse. Aber sei es drum. Seit 2013 ohne Gluten und Getreide und seit 2015 bin ich in Remission mit traumhaften Werten. Sorry, aber das kann ich so nicht stehenlassen, auch wenn ich sicher bin, dass der Kommentar nicht erscheinen wird, oder gelöscht wird.

  5. Ich habe nicht geschrieben, dass es sich für niemand lohnen kann, auf Gluten zu verzichten, dafür kann es Gründe geben und im Einzelfall gibt es sowieso fast alles. Aber es ist eben keine allgemeine Hashimoto-Heildiät, Gluten wegzulassen, siehe oben verlinktes Kapitel Glutenfreie Ernährung wegen Hashimoto? Daher gibt es auch genug Leute, denen es nichts außer Einschränkungen gebracht hat.

    Zu Soja: Ich esse keine Sojaprodukte, weil ich davon Bauchschmerzen bekomme. Aber „Soja ist Selbstmord für die Schilddrüse“ klingt eher nach rustikaler Privatmeinung – sowas gibt es auch bei Ärzten. Ansonsten darfst du oder dein naturheilkundlicher Arzt gern die wissenschaftliche Quelle für diese Aussage posten. Denn ich kenne sicher nicht alle Studien über Soja, dafür sind es viel zu viele.

    Probleme durch Soja, von denen manche Frauen berichten, müssen nicht zwingend mit der Schilddrüse zu tun haben, da (nicht fermentierte) Sojanahrung ordentlich Phytoöstrogene enthält. Diese könnten ähnlich wie Östrogene indirekten Einfluss auf die Schilddrüsenhormone und deren Eiweißbindung im Blut haben. Siehe auch Soja und andere Goitrogene – verboten oder erlaubt?

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