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Probleme mit dem neuen Euthyrox – was tun? — 20 Kommentare

  1. Danke für den tollen Artikel, er hilft vielen Betroffenen bestimmt weiter. Ich hoffe bei der Petition kommen 500 Stimmen zusammen.

  2. Das italienische Euthyrox? Das ist unbekannt. Die Apotheken in Italien wissen noch nicht, wann umgestellt wird. Aber jetzt geht es noch.

  3. Ich verfolge das seit dem ich davon Erfahren habe, im Juni, entsprechend. im sd-krebs Forum konnte ich jetzt seit der Einführung im Juni in DE und AT keinen wirkichen Anstieg von negativen Rückmeldungen erkennen. Das liess und lässt mich hoffen, daß in Frankreich einfach in den erste(n) Charge(n) was schief gelaufen sein muss. Umso überraschter war ich jetzt über die Meldung „un zeigt sich auch in Deutschland, dass ein Teil der Betroffenen über Symptome klagt“. Da sich Merck nicht wirklich adäquat äussert ist es nun schwer zu sagen, ob die Hilfsmitteländerung wirklich der Grund für die massiven Probleme in Frankreich ist, oder eben was anderes. Ist die negative Rückmeldung wirkich auch in DE/AT so groß? Gibts da nähere Infos, Quellen?

  4. Michael: Dass Präparatewechsel zu Problemen führen können (nicht: müssen), ist allgemein anerkannt. Daher müssen Apotheken in Deutschland bei L-Thyroxin die verschriebene Marke ausgeben. (Nachtrag: Die Euthyrox-Umstellung auf andere Hilfsstoffe verstehe ich als Präparatewechsel, weil der Inhalt zählt und nicht der Name auf der Schachtel.)

    In Frankreich gab es sehr viele Betroffene, weil es dort gar nichts anderes gibt (edit: gab) als Euthyrox. Bei uns verteilt sich das viel stärker auf alle möglichen Tabletten, sodass das Problem von vornherein geringer ist.

    Hier gibt nur einzelne Stimmen, aber der Umstieg hat ja gerade erst angefangen. Und man muss ja bei Beschwerden erst mal auf die Idee kommen, dass die von den Tabletten kommen könnten und nicht vom Stress oder vom Wetter oder von anderen Tabletten.

    Belastbare Quellen: Ich denke nicht, dass jemand eine repräsentative Studie veranlassen wird, daher wird jede Einschätzung des Themas ein Eindruck bleiben – egal ob man die Umstellung kritisch oder weniger kritisch sieht.

  5. Hallo, ich würde noch empfehlen, auch RT3 kontrollieren zu lassen. Dieser Wert war bei mir unter einem anderen Präparat ´mal extrem stark erhöht- vermutlich wegen der Hilfsstofffe und hat üble psychische Nebenwirkungen mit sich gebracht. Alle anderen SD-Werte waren jedoch im Normbereich so dass es sehr lange gedauert hat bis jemand das festgestellt hat. Jetzt hoffe ich, dass es mit dem neuen Euthyrox trotz geänderter Hilfsstoffe gut klappt. Noch habe ich einen kleinen Vorrat- hatte ca. 20 Apotheken per Mail kontaktiert und es war erstaunlich, dass manche Apotheker überhaupt nicht informiert waren oder die Änderung bagatellisierten- obwohl sie das neue Euthyrox bereits vertrieben. Schockierend, dass dann vermutlich viele Patienten nicht oder nur unzureichend aufgeklärt wurden und mögliche Nebenwirkungen o.ä. evtl. nicht richtig einordnen können…

  6. Der Hinweis mit dem RT3 ist interessant. Ich finde aber auch: Wenn man merkt, dass man ein Präparat schlechter verträgt als das vorige, dann muss man nicht beweisen, warum das so ist. Man kann auch einfach andere Tabletten ausprobieren.

  7. Im Artikel wird empfohlen evtl auf ein anderes Präparat umzusteigen, welches sanfter wirkt. Woher soll ich wissen, welches das sein kann? Unsere Hausärzte sind damit überfordert und ich stehe wieder allein vor dem Berg.

  8. @ Sani: Das ist im Moment noch etwas Glückssache. Man kann in Foren fragen, wenn man sich auch an Unbekannte wenden will. Und vielleicht weiß man in einem Jahr mehr …

  9. Liebe Frau Gronegger,
    bei mir wurde vor 6 Jahren die Hashimoto-Thyreoiditis festgestellt. Ich habe an Panikattacken, innerer Unruhe und Herzrasen gelitten. Ich bin seitdem in Behandlung bei einem Schilddrüsenarzt und mir ging es bis jetzt eigentlich immer ganz gut. Jährlich wurde die Dosis erhöht und die letzten 2 Jahre war ich fast beschwerdefrei. Auch meine Werte sind in der Norm und sonst bin ich auch völlig gesund. Ich möchte mich nun auch zu diesem Thema melden, da ich einen 6-wöchigen Kampf hinter mir habe. Ich hatte eineinhalb Jahre problemlos die Euthyrox 112 µg eingenommen, bis ich dann vor 6 Wochen Nachschub brauchte und bekam dann in der Apotheke ohne Hinweis die neuen Euthyrox. Nach 3 Tagen Einnahme fing plötzlich diese ständige Übelkeit an und daraufhin folgte dann Durchfall. Erst dachte ich, dass ich mir irgendetwas eingefangen habe. Da der Krankheitsverlauf aber sehr ungewöhnlich für Magen-Darm-Grippe war bin ich dann draufgekommen, dass es die Tabletten sein könnten. Mein Schilddrüsenarzt aus Augsburg hat mir dann Tabletten von einem anderen Hersteller verschrieben und meinte, dass er gerade vermehrt Patienten hat, die die neuen Euthyrox nicht mehr vertragen. Als ich dann eine Woche lange 112 µg von 1A Pharma eingenommen hatte wurden die Beschwerden nicht besser. Ich habe dann herausgefunden, dass 1A Pharma die gleichen Zusatzstoffe wie Merck verwendet, also auch dieses Mannitol und Zitronensäure. Nach 3 Wochen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall war ich körperlich so am Ende, dass ich ins Krankenhaus in die Notaufnahme musste. Dort wurde natürlich nichts gefunden, Blutwerte alle in Ordnung, kein Hinweis auf Magen- oder Darmerkrankungen etc. Ich bekam dann Infusionen, weil ich so viel Flüssigkeit verloren hatte. Auch der Stuhlgang wurde untersucht – ohne Befund. Meine Schilddrüsenwerte waren dann im Keller – T3 und T4 unterhalb der Normgrenze. Mein Arzt hat dann die Dosis auf 125 µg erhöht, welche ich dann von der Firma Henning eingenommen hatte. Er meinte dass mein Magen die Tabletten nicht mehr richtig zersetzt und die Dosis nicht mehr in der Höhe im Körper ankommt. Die Beschwerden wurden ein bisschen besser, aber ich bekam dann Schlafstörungen, depressive Zustände, Heulkrämpfe usw. Ich denke dass diese Dosis dann viel zu hoch war. Mein ganzer Hormonhaushalt war durcheinandergeraten. Ich bin dann zu einer anderen Schilddrüsenärztin gegangen um eine zweite Meinung einzuholen und die war sich ziemlich sicher, dass es eine Unverträglichkeit auf die Euthyrox war und in Folge dessen, hat sich ein Reizmagen entwickelt. Ich habe jeden Tag gemerkt wie mein Magen gegen diese Tabletten ankämpft. Nun hat Sie mir die Schilddrüsentabletten in Tropfenform von Henning in der Dosis 75 µg empfohlen. Diese sind speziell für Patienten mit Magen-Darm-Problemen. Diese habe ich heute Morgen zum ersten Mal genommen und was soll ich sagen – mir ist zum ersten Mal nach 6 Wochen nicht mehr übel!!! Ich hoffe dass ich diese Tortur jetzt überstanden habe. Ich möchte mit meinem Beitrag anderen Patienten mit ähnlichen Problemen helfen. Ich werde diese Tabletten in diesem Leben nicht mehr nehmen!!! Viele Grüße

  10. Hallo Ihr Lieben, also ich war sehr zufrieden mit der alten Formulierung und hatt null Probleme. Die neuen Euthyrox machen teils Unterfunktionssymptome teils Überfunktionssymptome. Ich nehme sie seit drei Tagen, werde noch nicht aufgeben aber eventuell 10 % weniger nehmen und schauen . Meiner Meinung nach wirkt das Medikament potenter und stärker als das Alten. Viel Glück wünsche ich allen Geplagten .Hashimoto ist einfach eine s*** Erkrankung .

  11. Ich nehme die neuen Euthyrox seit 2 Wochen. Ich habe jahrelang Euthyrox 200 genommen, dann irgendwann auf 150 reduziert und dann diese Dosis wieder mehrere Jahre genommen.
    Aufgrund von Müdigkeit hat mein Arzt nun 175er verschrieben und diese sind nun mit den neuen Hilfsstoffen. Seit er Einnahme habe ich innere Unruhe Zustände, habe ein ziemlich dünnes Nervenkostüm und kann nicht gut schlafen. Gerade durchlaufe ich auch eine stressige berufliche Phase mit vielen Dienstreisen und kann daher nicht genau festlegen, wo die Symptome herkommen.
    Ich hoffe sehr, dass es nichts mit den neuen Hilfsstoffen zu tun hat. Werde die Entwicklungen weiterverfolgen.

  12. Ich nahm seit etwa 25 Jahren Euthyrox 125 nach Schilddrüsen-OP – problemlos und wirksam. . Seit etwa 3 Monaten habe ich langanhaltende Wachphasen (3 – 4 Stunden in der Nacht), Magenprobleme und vermehrt Kopfschmerzen.
    Ich dachte zunächst, dass diese Symptome vorübergehen, brachte sie auch nicht in Zusammenhang mit dem neuen Präparat: Euthyrox mit geänderten Hilfsstoffen – das ich seit etwa 3 Monaten einnehme, da die Zusammensetzung der Wirkstoffe ja angeblich nicht verändert sein soll.
    Da jetzt aber eine innere Unruhe hinzu kommt, fand ich im Netz zu meiner Überraschung eine große negative Resonanz von Schilddrüsenpatienten auf die veränderte Hilfsstoffe des Medikamentes.
    Ich bin 70 Jahre alt und nehme keine weiteren Medikamente.

  13. Ich habe keine eigenen Erfahrungen mit dem neuen Euthyrox. Doch bei Symptomen wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Nervosität sollte man prüfen, ob eine Überdosierung vorliegt.

    Auch wenn man das Präparat ganz wechselt, weil es nicht anders geht oder man die Geduld verliert, kann es sein, dass davon eine etwas andere Dosis gebraucht wird als vom alten Euthyrox.

  14. Ich habe Jahre lang das euthyrox125mg je eine halbe am Tag davon genommen, heute den ersten Tag das euthyrox mit neuer Formel genommen und habe direkt nach Einnahme ca. 30 min später einen Hustenanfall bekommen, Hals war komplett dicht, habe mega Kopfschmerzen bekommen, innere Unruhe den ganzen Tag, müde direkt danach, dabei war ich sehr ausgeschlafen, gereizt und herzrasen

    Ich war gut eingestellt und vorher sehr zufrieden, habe keine Zeit um herum zu Experimententieren

  15. Ich nehme seit 3 Monaten die neuen Euthyrox 100 und habe seitdem große Schlafstörungen mit teilweiser Schlaflosigkeit.
    Am Tag bin ich Nervös, meine Hände zittern und am Abend habe ich ein Gefühl von einem Kloss im Hals.
    Ich wurde über die neuen Hilfsstoffe und ihren Nebenwirkungen nicht Informiert, erst jetzt im Netz bin ich fündig geworden.
    Auch wenn ich im Bett liege verspüre so etwas wie Herzrasen.

  16. Ich nehme seit 8 Jahren Euthyrox nach einer Schilddrüsen-OP (Komplettentfernung nach SD-Krebs). Es hatte 1,5 Jahre gedauert bis die Medikamente gut eingestellt waren. Hatte mit Euthyrox 175 angefangen, später 150. Vor gut einem Jahr wurde die Dosis auf 125 verringert. Ich habe mich wohl gefühlt, der TSH wird regelmäßig kontrolliert und war in Ordnung (ebenso die anderen Werte). Kaum Nebenwirkungen.
    Bis ich mir ein neues Rezept geholt habe und weder vom Apotheker noch vom Hausarzt über die Umstellung bei Euthyrox informiert wurde. Meine Mutter hatte mich darauf hingewiesen die selbst dieses Medikament in niedrigerer Dosis nimmt. Seit der der Einnahme der neuen Euthyrox ist mein Schilddrüsenwert plötzlich auf das doppelte gestiegen. Ohne sonst etwas zu verändern. Ich schwitze seitdem vermehrt, bin nervöser. Auch habe ich ohne ersichtlichen Grund plötzlich 5 Kilo zugenommen. Alles in allem sehr seltsam wenn sich „nur“ die Hilfsstoffe verändert haben. Ich lasse im Januar meinen TSH erneut kontrollieren. Sollte sich das fortführen muss ich wohl auf ein anderes Medikament umsteigen.

  17. Ich nehme seit 26 Jahren Euthyrox 125 nach Schilddrüsen op, habe jetzt nach einer neuen Packung Euthyrox alle möglichen Probleme,wie Kopfschmerzen,Übelkeit,Durchfall,Hautjucken,Beklemmungsgefühl , Ohrendruck , Muskelschmerzen und vor allem Gewichtszunahme . Ich werde wohl zum endokrinologen gehen und um Hilfe bitten , so kann es ja nicht weitergehen

  18. Hallo, die Kommentare waren sehr hilfreich, mir geht es nach Einnahme des neues Präparats ähnlich schlecht: Innere Unruhe, beklemmendes Gefühl in Brust und Magen und das Schlimmste im Ruhezustand, hauptsächlich beim Schlafen, Herzrasen, was natürlich zu Schlaflosigkeit führt. Vor der Umstellung auf das neue Euthyrox, hatte ich all diese Beschwerden nicht!

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