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Probleme mit dem neuen Euthyrox – was tun? — 10 Kommentare

  1. Danke für den tollen Artikel, er hilft vielen Betroffenen bestimmt weiter. Ich hoffe bei der Petition kommen 500 Stimmen zusammen.

  2. Das italienische Euthyrox? Das ist unbekannt. Die Apotheken in Italien wissen noch nicht, wann umgestellt wird. Aber jetzt geht es noch.

  3. Ich verfolge das seit dem ich davon Erfahren habe, im Juni, entsprechend. im sd-krebs Forum konnte ich jetzt seit der Einführung im Juni in DE und AT keinen wirkichen Anstieg von negativen Rückmeldungen erkennen. Das liess und lässt mich hoffen, daß in Frankreich einfach in den erste(n) Charge(n) was schief gelaufen sein muss. Umso überraschter war ich jetzt über die Meldung „un zeigt sich auch in Deutschland, dass ein Teil der Betroffenen über Symptome klagt“. Da sich Merck nicht wirklich adäquat äussert ist es nun schwer zu sagen, ob die Hilfsmitteländerung wirklich der Grund für die massiven Probleme in Frankreich ist, oder eben was anderes. Ist die negative Rückmeldung wirkich auch in DE/AT so groß? Gibts da nähere Infos, Quellen?

  4. Michael: Dass Präparatewechsel zu Problemen führen können (nicht: müssen), ist allgemein anerkannt. Daher müssen Apotheken in Deutschland bei L-Thyroxin die verschriebene Marke ausgeben. (Nachtrag: Die Euthyrox-Umstellung auf andere Hilfsstoffe verstehe ich als Präparatewechsel, weil der Inhalt zählt und nicht der Name auf der Schachtel.)

    In Frankreich gab es sehr viele Betroffene, weil es dort gar nichts anderes gibt (edit: gab) als Euthyrox. Bei uns verteilt sich das viel stärker auf alle möglichen Tabletten, sodass das Problem von vornherein geringer ist.

    Hier gibt nur einzelne Stimmen, aber der Umstieg hat ja gerade erst angefangen. Und man muss ja bei Beschwerden erst mal auf die Idee kommen, dass die von den Tabletten kommen könnten und nicht vom Stress oder vom Wetter oder von anderen Tabletten.

    Belastbare Quellen: Ich denke nicht, dass jemand eine repräsentative Studie veranlassen wird, daher wird jede Einschätzung des Themas ein Eindruck bleiben – egal ob man die Umstellung kritisch oder weniger kritisch sieht.

  5. Hallo, ich würde noch empfehlen, auch RT3 kontrollieren zu lassen. Dieser Wert war bei mir unter einem anderen Präparat ´mal extrem stark erhöht- vermutlich wegen der Hilfsstofffe und hat üble psychische Nebenwirkungen mit sich gebracht. Alle anderen SD-Werte waren jedoch im Normbereich so dass es sehr lange gedauert hat bis jemand das festgestellt hat. Jetzt hoffe ich, dass es mit dem neuen Euthyrox trotz geänderter Hilfsstoffe gut klappt. Noch habe ich einen kleinen Vorrat- hatte ca. 20 Apotheken per Mail kontaktiert und es war erstaunlich, dass manche Apotheker überhaupt nicht informiert waren oder die Änderung bagatellisierten- obwohl sie das neue Euthyrox bereits vertrieben. Schockierend, dass dann vermutlich viele Patienten nicht oder nur unzureichend aufgeklärt wurden und mögliche Nebenwirkungen o.ä. evtl. nicht richtig einordnen können…

  6. Der Hinweis mit dem RT3 ist interessant. Ich finde aber auch: Wenn man merkt, dass man ein Präparat schlechter verträgt als das vorige, dann muss man nicht beweisen, warum das so ist. Man kann auch einfach andere Tabletten ausprobieren.

  7. Im Artikel wird empfohlen evtl auf ein anderes Präparat umzusteigen, welches sanfter wirkt. Woher soll ich wissen, welches das sein kann? Unsere Hausärzte sind damit überfordert und ich stehe wieder allein vor dem Berg.

  8. @ Sani: Das ist im Moment noch etwas Glückssache. Man kann in Foren fragen, wenn man sich auch an Unbekannte wenden will. Und vielleicht weiß man in einem Jahr mehr …

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